{"id":1651,"date":"2019-12-18T14:13:13","date_gmt":"2019-12-18T13:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.conferencecall.nl\/blog-de\/?p=1651"},"modified":"2021-06-15T11:48:00","modified_gmt":"2021-06-15T09:48:00","slug":"fachkraeftemangel-bleibt-massives-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.conferencecall.nl\/blog-de\/fachkraeftemangel-bleibt-massives-problem\/","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4ftemangel bleibt massives Problem"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Montag stand im Bundeskanzleramt ein Treffen an, welches ein bereits seit geraumer Zeit dr\u00e4ngendes Problem adressieren soll: den\nFachkr\u00e4ftemangel. Aktuelle Studien zeigen, wie ernst die Situation f\u00fcr die\ndeutsche Wirtschaft wurde.<\/p><!--more-->\n\n\n\n<h2><strong>\u00dcber die H\u00e4lfte der\nUnternehmen bedroht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dass das heimische Angebot an gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften nicht ausreicht, um den Bedarf der deutschen Firmen zu decken, ist <a href=\"https:\/\/www.conferencecall.nl\/blog-de\/bedenklicher-it-fachkraeftemangel-in-deutschland\/\">keineswegs ein neues Ph\u00e4nomen<\/a>. \u00dcber den Verlauf des letzten Jahrzehnts konnte man dabei zusehen, wie sich die Lage zuspitzte. Dennoch wurde offensichtlich nicht genug unternommen, um das Problem in den Griff zu kriegen. Eine aktuelle <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/fachkraefte\/beschaeftigung\/fachkraefteengpaesse-gross-trotz-schwaecherer-konjunktur-5906\">Umfrage<\/a> der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ergab, dass 56 Prozent der Firmen den Fachkr\u00e4ftemangel als gr\u00f6\u00dftes Gesch\u00e4ftsrisiko s\u00e4hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des zu geringen Angebots, suchen immer mehr\nUnternehmen nach geeigneten Fachkr\u00e4ften im Ausland. Rund ein Drittel der\nbefragten Unternehmen stellten im vergangenen Jahr Personen aus dem EU- und Nicht-EU-Ausland\nein. Besonders gro\u00df sind die Personalengp\u00e4sse bei der Bauwirtschaft. Hier\nstellten knapp die H\u00e4lfte (44 Prozent) ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte ein. Die\ndeutschen Firmen sind sehr wohl bem\u00fcht ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte bei der\nIntegration im Betrieb und in Deutschland zu unterst\u00fctzen \u2013 etwa mit bezahlten\nSprachkursen \u2013 dennoch fordern sie von der Bundesregierung st\u00e4rkere\nUnterst\u00fctzung. <\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Spitzentreffen von Regierung, Unternehmen und Gewerkschaften wurde am Montag \u00fcber die Umsetzung des neuen Fachkr\u00e4fteeinwanderungsgesetzes diskutiert. Dies soll in Zukunft Fachkr\u00e4ften aus dem Nicht-EU-Ausland die Einwanderung nach Deutschland erleichtern. Dazu geh\u00f6rt etwa ein Abbau der B\u00fcrokratie und eine schnellere Visumvergabe. Au\u00dferdem m\u00f6chte die Bundesagentur Partnerabkommen mit anderen L\u00e4ndern abschlie\u00dfen, welche ebenfalls die Arbeitsmigration vereinfachen sollen. Solche Abkommen bestehen bereits zu einigen L\u00e4ndern, darunter Mexiko und die Philippinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob allein die Anwerbung ausl\u00e4ndischer qualifizierter\nArbeitskr\u00e4fte ausreichen wird, um den Mangel zu f\u00fcllen, ist unwahrscheinlich.\nDeshalb fordern viele auch hierzulande ein Umdenken. Es gibt nach wie vor viele\nArbeitslose, welche nur umgebildet werden m\u00fcssten, um den Personalengp\u00e4ssen in\neinigen Branchen entgegenzuwirken. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag stand im Bundeskanzleramt ein Treffen an, welches ein bereits seit geraumer Zeit dr\u00e4ngendes Problem adressieren soll: den Fachkr\u00e4ftemangel. 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